Reiseblog
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Woche 33
19.10.2026 - 23.10.2026
19.10.2026 Montag
Saanichton - Galiano Island
Saanichton - Galiano Island
Wir sind heute um 7 Uhr aufgestanden und Doris ist nur eine halbe Stunde mit Queeny spazieren gegangen. Als sie zurückkam, machten wir die Fahrzeuge startklar und fuhren um 08:20 Uhr die 19 Kilometer nach Swartz Bay. Wir lösten die Tickets nach Galiano, stellten uns in die entsprechende Reihe und dann kam Doris zu uns in den Wagen, bis die Fähre kam. Doris fuhr als Erste auf die Fähre und ich kam erst drei Minuten später dran.
Diese Verbindung war mit einem Transfer auf Maine Island verbunden. Nach einer Stunde kamen wir auf Maine Island an, mussten das Schiff verlassen und fuhren auf die Einweisungsspur nach Galiano. Dort stiegen wir in eine andere Fähre um. Nach fünf Minuten fuhr die Fähre los und kurz vor 12 Uhr kamen wir in Galiano an. Wir fuhren Richtung Nordende von Galiano und machten beim „Pink Geranium” (Café) eine Pause und aßen etwas Kleines (ein Mandel- und ein Schoggigipfel). Nach der Pause fuhren wir weiter und kamen um 13:30 Uhr bei Irene und Bert an. Wir stellten den Hymer zum Wohnwagen von Bert nach hinten. Es war nicht so einfach, den Wagen einigermaßen gerade zu stellen. Wir gingen kurz zu Irene und Bert, um sie zu begrüßen, aber Irene ging es nicht so gut, da sie starke Schmerzen hatte und gestern im Krankenhaus in Saanich war.
Dann machten wir mit dem Bereitstellen des Hymers weiter. Um 16:30 Uhr machte Bert uns einen Zvieri. Nach einer halben Stunde gingen wir wieder in den Wagen. Nach dem Kuchen musste ich jedoch 15 Minuten Power-Nap machen, vermutlich waren es 30 Minuten. :-) Doris ging mit Queeny spazieren und ich schrieb etwas.
Um 19:00 Uhr gingen wir zum Nachtessen rüber. Heute ging es aber nicht lange, da Irene sehr starke Schmerzen hatte. Wir gingen zum Hymer und kontrollierten noch die Medikamente.
Anschließend schauten wir uns den zweiten Teil des Tatorts an und gingen dann ins Bett.
Campground Daten:
Privat (Irene & Bert, Galiano Island)
20.10.2026 Dienstag
Galliano Island - Surrey 65km
Es war unsere letzte Nacht in diesem Jahr in unserem Camper und der letzte Tag auf Galliano Island.
Um 07:30 Uhr stand Doris auf, weil sie mit Queeny noch einmal spazieren gehen wollte. Kurz darauf stand auch ich auf, als sie gegangen war, und reinigte den Boden und machte die Betten. Als sie zurückkamen, aßen wir noch etwas Kleines zum Frühstück. Danach begannen wir mit der Vorbereitung des Wagens. Kühlschrank abtauen, Trinkwasser, Grau- und Schwarzwasser leeren, Wasserleitungen entlüften, Sicherheitskameras neu programmieren, Elektrik abschalten, ohne die Solar zu deaktivieren etc.
Wir nahmen den Mietwagen auf den Vorplatz, sodass wir die Taschen und das übrige Gepäck außerhalb des Hymers in Ruhe packen und in den Mietwagen verstauen konnten. Um 13:30 Uhr rief uns Bert zu einem „kleinen” Lunch. Er hatte für jeden von uns einen Hamburger gemacht. (Viel besser als bei McDonald's.) Wir sahen schon, dass es Irene nicht wirklich besser ging. Darum wunderte es uns nicht, dass sie sich von uns verabschiedeten, weil sie noch einmal zum Medical Center fuhren, da die Schmerzen viel zu groß waren.
Wir packten unsere Sachen und wollten dann zum Südende von Galiano zur Fähre fahren. Das Problem war nur, dass der Wagen nicht ansprang und komische Meldungen brachte, z. B., dass die Batterie des Schlüssels zu tief sei. Aber das war nicht das einzige Problem. Nachdem wir die Batterie ausgewechselt hatten, erschien diese Fehlermeldung nicht mehr, aber der Wagen startete trotzdem nicht. Wir konnten bei Avis niemanden erreichen und brauchten Hilfe. Also ging Doris zu Guys Haus, aber auch dort war niemand. Ich versuchte, den Wagen mit dem Startbooster des Hymer wieder zum Laufen zu bringen.
Nach dem zweiten Anlauf klappte es und ich rief Doris an, um ihr mitzuteilen, dass wir keine Hilfe mehr bräuchten. Unterdessen war es 15:40 Uhr. Wir kontrollierten den Hymer, schlossen ab und fuhren los zum Südende. Als wir beim Medicel Center ankamen, kamen uns gerade Bert und Irene entgegen, sodass wir uns wenigstens richtig verabschieden konnten. (Da sie drei Spritzen erhalten hatte, ging es ihr etwas besser.)
Nach zehn Minuten fuhren wir zum Fährterminal weiter. Doris machte noch einen Spaziergang mit Queeny, und um 18:55 Uhr gingen wir auf die Fähre nach Tsawwassen (Vancouver).
Wir kamen um 19:00 Uhr in Tsawwassen an und fuhren noch 40 Kilometer nach Surrey, wo wir ein Hotelzimmer gebucht hatten.
Kurz vor 20 Uhr kamen wir dort an. Nach dem Einchecken bezogen wir unser Zimmer. Wir hatten vorsorglich etwas Brot, Käse und Würste mitgenommen.
Wir schauten noch die Tagesschau und lasen etwas, dann gingen wir ins Bett.
21.10.2026 Mittwoch
Surrey - Airport Vancouver 40km
EEs war nicht die schönste Nacht bisher. Es war auch ungewohnt, in einem Bett statt im Hymer zu schlafen. Dazu kam noch der Baulärm ab 5 Uhr morgens. :-(
Wir standen gegen 8 Uhr auf und Doris ging mit Queeny einen kurzen Spaziergang. Als sie zurückkam, gingen wir frühstücken. Nach dem Essen versuchten wir, alles in die beiden Taschen zu packen, um es später beim Fairmont einfacher zu haben, das Gepäck abzugeben.
Um 11.30 Uhr hatten wir unser normales Video-Gespräch mit Frank und Corinna (Oh). Wir mussten es aber auf eine halbe Stunde beschränken, da wir um 12 Uhr abfahren mussten. Um 12:10 Uhr ging es dann von Surrey los, es war praktisch die gleiche Strecke, die wir gestern Abend gefahren sind. Wir hatten Glück und kamen nicht in einen Stau, sodass wir um 12:50 Uhr beim Fairmont Hotel am Flughafen Vancouver ankamen. Unterwegs machten wir noch einen kurzen Stopp an einer Tankstelle. Wir konnten das Gepäck beim Bellboy abgeben und gingen zum Portier. Wir wollten eigentlich wie bestellt im 14. Stock unser Zimmer beziehen, aber die „Aushilfe“ unserer Betreuerin bei Platinum Travelservice hatte mir das falsche Zimmer bestellt. So hatten wir den Vorteil des Late Check-outs nicht und konnten ihn nur durch ein Upgrade erreichen, was aber etwas kostete.
Nachdem wir das geregelt hatten, mussten wir das Auto zu Avis zurückbringen. Wir ließen Queeny im Zimmer und gaben das Auto ab. Nach einer halben Stunde waren wir zurück.
Doris rief ihre Mutter an und sprach mehr als 45 Minuten mit ihr. Wir gingen in den 14. Stock in die Lounge, tranken etwas und aßen dann ein kleines Nachtessen. Danach gingen wir ins Zimmer zurück, lasen, schauten fern und nach einem kurzen Spaziergang gingen wir ins Bett. Es war unsere letzte Nacht in Kanada.
Campground Daten:
22.- 23.10.2026 Donnerstag - Freitag
Vancouver - Zürich
Heute Morgen war es gemütlich. Es gab keinen Stress und keine Hausarbeiten.
Doris ging mit Queeny spazieren und traf keine Hasen, vermutlich weil es kühl und zu neblig war. Dann erhielt Queeny die erste Futterration und wir gingen ins Restaurant, um zu frühstücken. Eine halbe Stunde später gingen wir wieder ins Zimmer und begannen, das Restmaterial in Vakuumbeutel zu verpacken und zu vakuumieren.Das Gleiche machten wir mit unserer Dreckwäsche.
Um 12:30 Uhr bekam Queeny ihre letzte Mahlzeit vor dem Flug, während wir die beiden Taschen weiter füllten. Es war einer der ruhigsten Tage seit drei Wochen. (Hoffentlich bleibt es so.)
Um 13:30 Uhr gingen wir in den 14. Stock und holten Queenys Eisbehälter. Dann riefen wir den Bellman.
Er kam mit zwei Wagen (einer für das Gepäck und einer für die Hundebox). Auf dem Weg nach unten – das Hotel ist über dem Check-in-Bereich des Flughafens– checkten wir aus und gingen mit Queeny zum Bellman. Unsere Sachen und die Hundebox waren auf zwei Rollwagen bereit, und wir setzten Queeny in ihre Box. Da hier die Hunde in der Box sein mussten. Wir gingen zum Counter von Swiss / Edelweiss und trafen dort eine alte Bekannte: die Verantwortliche der Lufthansa in Vancouver, die uns letztes Jahr den Flug ermöglicht hatte. Das Einchecken und die Zahlung waren sehr schnell erledigt. Doris ging nochmals mit Queeny raus (zu den Hasen). Als sie zurückkam, ging es zum Oversize-Counter. Dort wurde die Box auf Drogen untersucht. Dann nahm Queeny Platz, die Box wurde gesichert und auf einen Transportwagen gebracht. Zum Glück war Queeny auf diesem Flug nicht allein, denn ein Pärchen aus Interlaken mit ihrem Hund war im gleichen Flug nach Zürich und der Hund saß in seiner Box neben Queeny.
Wir gingen durch die Grenzkontrolle, was dank unseres NEXUS-Codes vom Hotel nur fünf Minuten dauerte. Anschließend kauften wir noch einen Whisky und gingen zum Gate 67. Nach einer halben Stunde konnten wir ins Flugzeug und setzten uns an unseren Platz. Um 18:05 Uhr wurden die Türen der Edelweiss A350-900 geschlossen und zehn Minuten später waren wir in der Luft.
Es war ein angenehmer Flug. Die neue Maschine war wirklich sehr leise, aber laut der Flugbegleiterin sei die Innenausstattung alt und werde erst Mitte 2027 ausgewechselt.
Nach etwa neun Stunden trafen wir in Zürich ein und stiegen bald aus. Da wir im Hauptgebäude angekommen waren, waren wir sehr schnell beim Gepäckband und auch das Gepäck war schnell da. Die zwei Hundeboxen kamen jedoch nicht wie an anderen Flughäfen vor dem Gepäck, sondern erst 20 Minuten danach. Es gab nicht einmal Gepäckwägelchen, mit denen man die Hundebox mitsamt Hund transportieren kann. Es ist eine Schande. Ein Gepäckverantwortlicher erbarmte sich unserer zwei Hunde und fuhr uns zuerst durch den Zoll. Der Chip der Hunde wurde ausgelesen und mit dem Pass verglichen. Danach brachten sie uns in die Ankunft
Kim kam mit dem VW-Bus, um uns abzuholen. Wir konnten die Box (weil es ja keine Wagen gab, in denen man die Boxen transportieren konnte) nicht in das Parkhaus bringen, So musste Kim den VW Bus im Parkhaus holen (und bezahlen) und holte uns auf der Ankunftsfahrspur ab. (Kostenpunkt: 1 Fr./Pro Minute). Nachdem wir alles eingeladen hatten, ging es heim nach Ennetbaden.
Jetzt habt ihr wieder etwas Ruhe von meinem Geschreibsel. Geplant ist, dass wir Mitte März 2027 ins dritte Jahr gehen.
Wir hoffen, dass sich bis dahin einige Dinge geändert haben und wir wieder einigermaßen frei von Hass, Einschränkungen und überhöhten Diesel- bzw. Benzinpreisen reisen können.
Wir hoffen, dass sich bis dahin einige Dinge geändert haben und wir wieder einigermaßen frei von Hass, Einschränkungen und überhöhten Diesel- bzw. Benzinpreisen reisen können.
Danke, dass ihr uns begleitet habt.
Beat, Doris und Queeny