Reiseblog
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Woche 29
21.09.2026 - 27.09.2026
21.09.2026 Montag
Port McNeill - Port Hardy 46km
Port McNeill - Port Hardy 46km
Da wir heute nicht weit fahren mussten – Port Hardy liegt ca. 35 km von Port McNeill entfernt – nahmen wir es gemütlich und fuhren erst um 10:30 Uhr ab. Gegen 11.30 Uhr kamen wir, nach einem kleinen Abstecher, in Port Hardy an. Zuerst gingen wir in den Save-on-Foods, da wir noch Milch und etwas Gemüse kaufen mussten. Danach gingen wir in den Laden, in dem Doris letztes Jahr günstige Schuhe kaufen konnte. Wir sind dieses Jahr einen Monat zu früh auf Vancouver Island, weshalb es nichts mit günstigen Schuhen wurde. Der nächste Stopp war bei der Tankstelle, wo wir den Dieseltank auffüllten (bei einem Preis von 2,95 $ pro Liter, was nicht gerade günstig war). Etwas weiter vorne war noch ein Musikgeschäft, in dem ich Plektren(Guitar-Pics) kaufen konnte. Danach gingen wir ins Café, setzten uns draußen hin und schauten den Leuten bei zwei Cappuccinos und „Schoggigipfeln” eine Weile zu.
45 Minuten später fuhren wir mit dem Wagen in den Park an der Beach von Port Hardy und parkten dort. Dann spazierten wir mit Queeny den ganzen Park entlang, gingen an den Strand hinunter und sahen, als wir um die Kurve kamen, das Segelboot, das gemäß dem angeklebten Zettel am 26.08.2026 gestrandet war. Es wurde anscheinend ausgeräumt worden – richtige Strandräuber. Dann gingen wir zurück zum Wagen zurück und fuhren zum Port Hardy RV, wo wir schon letztes Jahr waren.
45 Minuten später fuhren wir mit dem Wagen in den Park an der Beach von Port Hardy und parkten dort. Dann spazierten wir mit Queeny den ganzen Park entlang, gingen an den Strand hinunter und sahen, als wir um die Kurve kamen, das Segelboot, das gemäß dem angeklebten Zettel am 26.08.2026 gestrandet war. Es wurde anscheinend ausgeräumt worden – richtige Strandräuber. Dann gingen wir zurück zum Wagen zurück und fuhren zum Port Hardy RV, wo wir schon letztes Jahr waren.
Doris machte zum Abendessen Kartoffeln mit Lauch. Wir versuchten, Irene anzurufen, aber wir konnten sie nicht erreichen. Dann aßen wir den Rest vom Bananenkuchen vor dem Fernseher. Kurz nach 22 Uhr gingen wir ins Bett.
22.09.2026 Dienstag
Port Hardy - Woss - Kelsey Bay 198 km
Nach dem Spaziergang von Doris und Queeny fuhren wir in Port Hardy los und bis zur Abzweigung zu den Little Huson Caves. Wir fuhren auf der Gravel Road die sieben Kilometer zu dem Regionalpark. Dort stellten wir den Wagen ab und machten uns auf den Spaziergang durch den Park.
Nach einer Stunde kehrten wir zum Wagen zurück, als es zu regnen begann. Wir fuhren die sieben Kilometer zurück, aber nicht auf die Hauptstraße, sondern blieben auf der parallelen Holzfällerstraße nach Woss. Dort machten wir beim Eingang von Woss (bei den Lokomotiven) eine kleine Mittagspause.
Um 14:00 Uhr ging es wieder auf den Highway und fuhren eine Stunde auf der Strasse. Bei der Abfahrt nach Sayward verließen wir den Highway und fuhren ins Städtchen rauf. Wir wollten auf dem Gemeinde-Campground übernachten, aber zuvor noch schnell an den Hafen fahren, wo die Holzlaster ihr Holz abluden. Weiter vorne auf einem alten Pier war das Besucherzentrum, welches aber wegen des Umbaus des Piers geschlossen war. Daneben gab es aber einen kleinen Campingplatz mit sechs Plätzen.
Wir erhielten einen Platz und der Besitzer meinte, wir sollten nachher zum Haus kommen, als wir ihn fragten, wo wir zahlen könnten. Als wir dort ankamen, durften wir uns zu den anderen setzen und wurden „ausgefragt”.
Dann richteten wir den Wagen ein. Da es noch nicht regnete, flog ich mit der Drohne zu den zwei Schiffswracks, die vor dem Holzflösserlager lagen. Aber es begann leicht zu tröpfeln, also nahm ich die Drohne zurück und landete wieder.
Als Doris vom Spaziergang zurückkam, gab es für Quenny ihr Nachtessen und wir erhielten unseres eine halbe Stunde später. Der Regen hatte sich verstärkt, sodass wir im Wagen blieben. Wir schauten die Nachrichten und eine Folge von Monk. Um 22:00 Uhr rief Marc und Lenny an, da er am Samstag Abend nicht konnte. Danach gingen wir ins Bett.
23.09.2026 Mittwoch
Kelsey Bay- Campbell River - Tahsis 233 km
Diesen Morgen gingen Doris und Queeny nur kurz spazieren. Dann fuhren wir los, nachdem wir uns von den drei Campern verabschiedet hatten. Wir fuhren nach Sayward und suchten uns einen Ort mit guter Mobilfunkverbindung, um meiner Mutter Edith Killer(-Obrist) zu ihrem 90. Geburtstag zu gratulieren. Nach dem Gespräch fuhren wir von Sayward nach Campbell River, wo wir im Walmart einkauften. Heute war das zweite Mal, dass wir dem Ehepaar Gugger zufällig begegneten – so klein ist die Welt. Nach zehn Minuten trennten wir uns und wir gingen zahlen. Kaum waren wir im Wagen, riefen Frank und Corinna (oH). Wir unterhielten uns fast eine Stunde, dann mussten wir abbrechen, da wir noch nach Tahsis fahren wollten. Bevor wir Campbell River verließen, füllten wir den Tank (leider sind die Dieselpreise noch nicht gesunken) und dann ging es für fast 3 Stunden über Gold River nach Tahsis. Es war eine spannende Fahrt durch die Berge auf die andere Seite der Insel.
Dort angekommen, fuhren wir durch die kleine Gemeinde zum Seaside Campground & RV . Das Office war geschlossen, aber der Campground schien geöffnet zu sein. Also fuhren wir zurück zum General Store (Market) mit Tankstelle und fragten dort nach. Der Besitzer meinte, der Campingplatz sei geöffnet und wir sollten dem Verwalter eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, was Doris auch tat. Ich parkte den Wagen auf einer geraden Fläche und schloss ihn an, während Doris mit Queeny auf dem fast leeren Campingplatz spielte.
Zum Nachtessen gab es „Gschwelti” mit Salat und zum Dessert Pecan Pie. Als die Sonne unterging, wurde es kalt und schnell dunkel. Wir schauten noch fern, die Tagesschau und 10vor10. Um 22:30 Uhr (Donnerstag, CH Zeit, 07:30 Uhr) versuchten wir Marc anzurufen und ihm zum 38. Geburtstag zu gratulieren, aber war anscheinend noch nicht wach. Danach gingen wir schlafen.
24.09.2026 Donnerstag
Tahsis - Gold River - Quadra Island 162 km
Als wir um 7:45 Uhr aufstanden, stellten wir fest, dass wir seit einiger Zeit keinen Strom mehr hatten. Der Verwalter hatte sich auch noch nicht gemeldet. Also packten wir unsere Sachen und fuhren los. Wir wollten uns noch den Provincial Park vor Tahsis anschauen, bevor wir weiterfuhren. Es war jedoch nur ein dunkler, enger Schlauch mit etwa acht Plätzen.
Dann versuchten wir nochmals mit Marc zu telefonieren was uns kurz gelang, da er schon wieder Unterwegs war.
Dann versuchten wir nochmals mit Marc zu telefonieren was uns kurz gelang, da er schon wieder Unterwegs war.
Dann fuhren wir in Tahsis los und kamen nach 64 km in Gold River an. Da wir noch nichts gefrühstückt hatten, gingen wir in das Café, das wir im vergangenen Jahr kennengelernt hatten, und bestellten ein Frühstück mit zwei Spiegeleiern, Gemüse, Kartoffeln und Toastbrot. Um 12:15 Uhr verließen wir das Café (die Mittagskunden kamen) und diskutierten im Wagen, wohin wir nun fahren würden. Doris schaute auf der Homepage vom Cape Mudge (Quadra Island), ob ein Platz frei sei. Es war einer der neuen Plätze frei (Nr. 4). Wir buchten ihn für drei Tage und fuhren die letzten 64 km nach Campbell River. In Campbell River besuchten wir das Home Depot. Dort suchten wir Schrauben und Unterlegscheiben. Nach längerem Suchen fand ich, was ich vielleicht brauchen könnte.
Danach fuhren wir zum Fährterminal und hatten Glück, dass wir auf eine wartende Fähre auffahren konnten. Nach 15 Minuten kamen wir in Quadra an und fuhren zum Campground.
Während Doris mit Queeny spazieren ging, schloss ich das Fahrzeug an. Dann kam die Managerin, die wir seit letztem Jahr kennen, und ich fragte sie, ob es bei den neuen Plätzen keine Feuerstelle mehr gibt. Sie meinte, das sei kein Problem, es gebe genügend, aber für sie sei es zu schwer. Sie zeigte mir, welchen ich nehmen könne (sogar mit Deckel). Als Doris zurückkam, nahm sie den Deckel, und ich rollte den FirePlace zu unserem Platz.
Doris holte noch etwas Holz und ich machte ein Feuer bereit. Als es richtig gut brannte, fing es jedoch an zu regnen.
Also gingen wir in den Wagen und Doris machte unser Abendessen. Zum Dessert gab es Nusstorte. Danach schauten wir einen Krimi. Als es dunkel wurde, sahen wir die Skyline von Campbell River, die über dem Wasser funkelte.
25.09.2026 Freitag
Quadra Island
Der Morgen war bedeckt und es regnete leicht. Doris ging wie gewohnt mit Queeny spazieren, während ich noch etwas im Bett las. 45 Minuten später, ich war aufgestanden und hatte gerade damit begonnen, den Teppich von Queens Haaren zu reinigen, rief Doris an und fragte mich, ob ich gerne „Gipfeli” hätte. Es würde allerdings noch etwas dauern (ca. 60–90 Minuten). Meine Antwort war klar: Ich würde gerne warten. ! Wir hatten schon lange keine Gipfeli mehr, also entschloss ich mich, während ich warten „musste”, zu duschen.
Als Doris mit drei Gipfeli, einem Schoggigipfel (der eher ein Schoggigebäck war) und einem Baguette zurückkam, war es schon kurz nach 11 Uhr. Zuerst bekam Queeny ihr verspätetes Morgenessen und dann aßen wir die feinen Gipfeli. Da das Baguette zu lang für unseren Schrank war, mussten wir auch etwas davon essen.
Doris ging nach dem Frühstück duschen und kam nach einer halben Stunde zurück, genau zur richtigen Zeit, als wir die Orcas durchschwimmen sahen, wobei sie von drei Booten begleitet wurden.
Am Nachmittag arbeitete Doris an ihren Bändeli, ging mit dem Hund spazieren, las und strickte. Ich nahm es wesentlich ruhiger. Ich begann zu lesen und schlief dabei ein.
Um 16 Uhr ging ich nach draußen, spaltete etwas Holz und saß draußen. Dann feuerte ich den Grill an und wir machten zwei Plätzli und in Alufolie verpackte Kartoffeln in der Holzglut. Im Dunkeln sahen wir noch zwei Seelöwen, die jeden Abend dort vorbeikommen, beim Fischen zu. Wir saßen noch, gut eingemummelt, draußen, bis es dunkel wurde und es zu kalt wurde. Dann gingen wir ins Wohnmobil, schauten noch fern und gingen schließlich ins Bett.
26.09.2026 Samstag
Quadra Island
Heute ist Waschtag. Nach dem morgendlichen Spaziergang von Doris und Queeny gab es das übrig gebliebene Baguette von gestern. (Wir hätten besser gestern alles aufgegessen.) Heute war es mehr als trocken.
Dann zog Doris die Betten ab und machte die „schmutzige” Wäsche zum Waschen bereit. Da die Betten frei waren, konnte ich mich erneut dem Rollo widmen, das ich vor knapp zwei Wochen zu flicken versucht hatte, aber die Kunststoffteile hatten sich wieder gelöst. Der einzige Vorteil diesmal war, dass ich nun weiß, wie die Seitenwände zu öffnen sind. Und so war die Sache innerhalb von 90 Minuten erledigt. Man kann dem Rollo sogar mehr Spannung geben!
Nachdem alles zusammengesetzt war, setzte ich mich nach draußen und genoss die Sonne.
Wir haben vorgestern im Walmart eine „Schweizer” Nuss-Schokolade gekauft und wollten ChatGPT testen, ob sie herausfinden würde, wer sie fabriziert hat. Die KI ist, glaube ich, genauso „faul” oder bequem wie wir Menschen. Es brauchte etwa sechs Anläufe, bis sie herausfand, dass sie von Halba Pratteln (Coop-Gruppe) ist und praktisch mit der Prix-Garantie-Schokolade übereinstimmt.
Unsere Nachbarn kamen von ihrem Ausflug nach Cortez (eine Nachbarinsel von Quadra) zurück. Sie waren zum Mittagessen und Spazierengehen mit den Hunden unterwegs. Sie waren gerade dabei, an der Haupttür ihres Airstream-Wohnwagens zu Schrauben, als ich sah, dass sie keinen richtigen Schraubenzieher hatten. Also holte ich meinen Werkzeugkoffer und etwas Öl. Das Hauptproblem war, dass sich das Aluminium des Airstream-Wohnwagens bei Sonnenschein ausdehnte und die oberen Schrauben nicht mehr angezogen waren. Ich zog sie an und half ihnen die ganze Tür zu ölen . Sie luden uns ein, sich den Airstream anzuschauen, was sehr spannend war, da sie ihren ganzen „Zoo” dabei hatten. Zwei Hunde, zwei und zehn Jahre alt und einen Papagei (40Jahre alt), der aussah wie unser verstorbener Rico. Sie haben den Airstream für 25.000 $ gekauft und für 50.000 $ renoviert (mit Waschmaschine/Trockner, Geschirrspülmaschine etc.). Ein neuer kostet 250.000 $!!
Zum Abendessen grillierten wir ein paar Würste und die restlichen Kartoffeln. Als die Sonne unterging, wurde es schnell kühl und wir gingen in den Wagen. Doris machte zum Dessert Heidelbeeren mit Rahm.
Dann schauten wir fern und um 22.00h hatten wir unseren VideoCall mit Marc und Lenny, welche im Wallis bei Doris Ihrer Mutter sind. Nachher ging es ins Bett.
Dann schauten wir fern und um 22.00h hatten wir unseren VideoCall mit Marc und Lenny, welche im Wallis bei Doris Ihrer Mutter sind. Nachher ging es ins Bett.
27.09.2026 Sonntag
Quadra Island
Wie üblich war Doris mit Queeny unterwegs, während ich den „Haushalt“ machte. Als Doris zurückkam, machte sie Frühstück. Heute gab es Spiegeleier und „Gonfi”-Brote.
Nach dem Frühstück riefen wir unseren Sohn Kim an und bedankten uns bei ihm, dass er und Monika mit meiner Mutter (seiner Großmutter) zum Geburtstag essen gegangen waren.
Danach waren Frank und Corinna dran. Mit ihnen sprachen wir über eine Stunde.
Um 12:30 Uhr machten wir den Wagen für eine kleine Inselrundfahrt bereit. Wir verließen den Campingplatz und fuhren in Richtung des zweiten Fährhafens (Cortes Island). Etwa drei Kilometer vor der Fähre war der Rebecca Spitt Provincial Park, wo wir den Wagen auf dem ersten Parkplatz abstellten und am Strand entlangliefen, da auf der Straße zu viel Verkehr war.
Wir waren fast zweieinhalb Stunden im Provincial Park und genossen die Sonne. Leider war es im Schatten relativ kühl, sodass wir ständig die Jacke an- oder ausziehen mussten.
Als wir weiterfuhren, ging es zuerst zur Fähre. Wir sahen, dass der Insel-Laden Nord geöffnet hatte, also fuhren wir weiter zum Insel-Laden Süd und kauften dort noch zwei Stück Fleisch. Wir fanden auch einen trinkbaren Shiraz im Karton.
Danach fuhren wir zurück zum Campground und leerten den Grauwasser- und den Schwarzwassertank.
Als der Wagen wieder an seinem Platz stand, machten wir ein Feuer (mit dem letzten Holz) und grillierten das Fleisch. Dazu machte Doris Baked Beans in der Küche. Nach dem Essen setzten wir uns noch etwas vor das Feuer und gingen dann in den Wagen, um uns die Abstimmungsergebnisse anzuschauen. Um 22:30 Uhr gingen wir ins Bett.
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