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Woche 28
14.09.2026 - 20.09.2026
14.09.2026 Montag
Lantzville

Wie gewohnt ging Doris mit Queeny spazieren, aber an den Strand konnten sie nicht, da Flut war.  Auch das Wetter spielte nur soweit mit das es nicht regnete sondern nur bedeckt ist.
Als sie Zurückkam assen wir Frühstück und dann war Büro Tag für mich angesagt. Ich musste Reklamation's Mails machen, Rechnungen Zahlen, spezielle Batterien und Spannungswandler bei Amazon.ca bestellen, etc.
Um 16.30h mussten wir den Wagen von den Stützen nehmen da der Grauwasser Tank "übervoll" war und musste geleert werden. Wir haben dann auch gleich den Schwarzwasser Tank leeren. Dann fuhren wir wieder auf den Platz und parkierten den Wagen wieder.
Dann hatte ich mit der Zahlungs Software ein Einleseproblem des QR Codes, welches eigentlich behoben sein müsste. So musste ich auch an Crealogix noch ein Reklamations/ Hilfe Mail senden und das auch noch gut dokumentieren, sonst passiert nichts. Währenddessen kochte Doris ein Chili con Carne und Bert machte den Reis.
Um 18.15h assen wir im Windschatten des Wohnwagens und als es Dunkler wurde setzten wir uns vor Feuer und Schauten in den Abend/Nacht. Kurz vor 22.00h machten wir Feierabend und nach dem Abwaschen ging es ins Bett.
Campground Daten:
Preis ;      55$  
Leistung: 30A Elektro / Wasser / Dumpstation
15.09.2026 Dienstag
Lantzville - Port Alberni - Lantzville

Heute standen wir um 6:45 Uhr auf. Doris ging noch kurz mit Queeny raus. Danach fuhren wir nach Port Alberni zu unserem Leak-Test.
Der Verkehr war nicht allzu schlimm. Nach Parkersville fuhren wir vom Highway ab und dann Richtung Tofino. Wir fuhren an Coombs und den Little Qualicum Falls vorbei und kamen um 08:50 Uhr in Port Alberni an. Da wir zu früh waren, gingen wir zum Walmart, da wir noch Hundefutter brauchten. Wir erledigten unseren Einkauf und fuhren dann drei Minuten zu Arbuktus, wo Doris mit Queeny spazieren ging.
Ich meldete mich im Office bei Liz an – wir hatten den Termin miteinander abgemacht – und sie erledigte den Papierkram. Sie meinte, ich solle den Wagen umstellen, der Mitarbeiter werde in Kürze kommen. Ich stellte den Wagen vor das eine Tor und der Mitarbeiter kam und fragte mich, ob ich wisse, wo der Luftanschluss letztes Jahr angeschlossen worden war. Es war das Dachfenster des WCs und dann suchte er noch die US-Steckdose. Auch die konnte ich ihm zeigen.  Dann installierte er das Druckgebläse, nahm es in Betrieb und im Wagen wurde ein Innendruck erzeugt. Er nahm eine Druckspritze und besprühte aussen am Wagen die Übergänge, Fenster, Abschlüsse etc. mit Seifenlösung. An den Stellen, an denen Luft austrat, bildeten sich Blasen. Es gab einige Luftaustritte, aber nur die erlaubten.
Nachdem ich die Papiere ausgefüllt hatte, bezahlte ich den Service und rief Doris an, um zu fragen, wo sie mit Quenny sei. Ich holte sie ab. Dann fuhren wir wieder Richtung Parkersville. Eigentlich wollten wir beim Cathedral Cove halten, aber wir fanden keinen Parkplatz. Also fuhren wir weiter und machten einen Zwischenhalt in Coombs. Dort kauften wir Gemüse und etwas Brot. Danach fuhren wir nach Parkesville, wo wir uns bei A&W einen Burger genehmigten. Nach dem Essen fuhren wir die 20 Kilometer zurück nach Lantzville.
Es war sonnig, aber es blies ein kalter Wind.  Wir saßen draußen und mussten noch einen Sack Hundefutter portionieren.
Als das erledigt war, ging ich etwas schlafen und Doris, Irene und Bert saßen draußen und genossen die Sonne.
Um 18:00 Uhr machte Doris den Rest von gestern mit frischem Gemüse und Reis zum Abendessen.
Da die Zündautomatik des Gaskochfeldes nicht funktionierte, hatte ich nach dem Essen noch etwas zu tun. Später setzte ich mich auch zu den anderen und wir blieben bis 22 Uhr am Gasfeuer. Danach gingen wir schlafen, da wir morgen um 7:30 Uhr in Nanaimo sein mussten.

Campground Daten:
Preis ;      55$  
Leistung: 30A Elektro / Wasser / Dumpstation
16.09.2026 Mittwoch
Lantzville - Nanaimo - Lantzville

Heute war unser zweiter Tag mit festem Programm. Wir sind heute früh aufgestanden und um 06:45 Uhr Richtung Nanaimo abgefahren. Wir hatten um 07:30 Uhr einen Termin bei Mercedes-Benz Nanaimo. Da der Verkehr sehr gering war, waren wir bereits um 07:10 Uhr vor Ort und frühstückten, bis Dania kam und wir unseren Schlüssel abgeben konnten. Doris ging währenddessen mit Queeny laufen und auf dem Hundepark spielen.
Aber so schnell sind die Kanadier auch nicht. Um 8:15 Uhr wurde unser Wagen geholt und die neuen Reifen wurden aufgezogen.
Da wir in der letzten Zeit massive Probleme mit der Bordbatterie hatten (innerhalb von drei Tagen fiel die Spannung auf 11,9 V und es gab Probleme mit dem Starten), wurde die Batterie überprüft. Es wurden keine Probleme mit den Zellen (Kurzschluss etc.) festgestellt und die Batterie war mit 84 % noch gut im Schuss. Es scheint, dass das Batterieproblem im Zusammenhang mit Hymer besteht, und zwar mit der Zentralverriegelung der Haupt- und der beiden Garagentüren, die auch über das Verriegelungssystem von MB gehen und das Bordnetz ziemlich belasten. Kurz bevor der Wagen um 10:00 Uhr fertig war, kamen Doris und Queeny zurück und Queeny erhielt endlich ihr Frühstück.
Dann bezahlten wir unsere Rechnung. Auf ihren Wunsch hin besuchten wir noch den Wollladen, der auch „Chrälleli” hatte und nur vier Kilometer von MB entfernt lag. Leider gibt es die Wolle in Nanaimo nicht mehr (amerikanische Herkunft), aber in Qualicum Beach gibt es noch welche. Wir fahren morgen hin und holen uns die Wolle.
Auf dem Heimweg fuhren wir noch zum Home Depot und schauten, ob es ein Stück Holz mit einem Außendurchmesser von 30 x 30 mm gäbe, was natürlich nicht möglich war. Kaum waren wir wieder auf dem Parkplatz, riefen Frank und Corinna (oH) an. Wir tratschten ein wenig (heute etwas kürzer) und dann fuhren wir zurück nach Lantzville auf den Campingplatz.
Den Rest des Nachmittags verbrachten wir sehr ruhig und genossen das schöne Wetter. Um 17:00 Uhr kamen die bei Amazon bestellten Batterien und der 12-V-DC-Converter. Kurz darauf rief Bert zum Abendessen (Kartoffelstock und Gulasch mit Salat).
Nach dem Essen wusch Doris ab, dann setzten wir uns ans Feuer und genossen den letzten Abend.
Campground Daten:
Preis ;      55$  
Leistung: 30A Elektro / Wasser / Dumpstation
17.09.2026 Donnerstag
Lantzville - Qualicum Beach - Campbell River    158 km

Wir standen wie gewohnt um 07.30h auf. Doris ging mit Queeny Spazieren und ich machte die "Hausarbeit" und nachher den Wagen bereit. Auch Bert machte den Wohnwagen und das Zug Fahrzeug bereit, sie wollten noch eine Woche Nach Parkersville ,Little Qualicum Falls oder English Man Falls. Wir werden sie bis Parkersville begleiten und dann entscheiden, ob wir dableiben oder Richtung Campbell River fahren.
Zunächst mussten wir beide noch unsere Fahrzeuge entleeren. Als das erledigt war, fuhren wir los. Bert fuhr voraus und nach 30 Minuten kamen wir in Parkersville an. Wir fuhren zum Provincial Park, den wir letzte Woche mit Ihnen besucht hatten. Sie fuhren zum Office, während ich wartete, da dieser wegen der Einschränkung „Keine Hunde am Strand” sowieso nicht in Frage kam. Dann fuhren sie wieder raus, da nur Platz für eine Nacht gewesen wäre. Also fuhren wir auf den Tagesbesucherparkplatz, da Irene noch frühstücken wollte. Sie wollten nun zum Little Qualicum Falls Provincial Park. Wir mussten nach Qualicum Beach, um die Wolle zu holen, die Doris gestern reserviert hatte. Doris musste noch schnell mit Quenny raus und sagte Bert, dass wir nun die Wolle holen wollten und vermutlich weiter Richtung Port Hardy fahren würden. Als Doris zurückkam, war Bert schon abgefahren. Vermutlich hat er nicht alles verstanden, da sein Hörgerät nicht immer richtig funktionierte.
Wir fuhren wieder auf den Highway und verließen diesen um 15:30 Uhr bei Campbell River South. Wir wollten schauen, ob auf Quadra Island beim Leuchtturm noch Platz auf dem Campground wäre. Dort, wo wir angehalten hatten, wohnte die Familie Gugger fast vis-à-vis. Das war für uns aber kein Problem, da wir der Meinung waren, sie seien noch unterwegs. Als wir losfahren wollten, winkte es aus einem Wagen. Es waren die Guggers. Wir parkten den Wagen und begrüßten sie. Sie meinten, sie hätten keine Zeit, da sie gerade von ihrem Lagerhaus zurückgekommen seien, in dem sie ihr Auto abgestellt hätten, und viel zu tun hätten, da sie Besuch bekämen. Wir entschuldigten uns und sagten ihnen, dass wir gar nicht mit ihnen gerechnet hätten, sondern nur auf dem Parkplatz abklären wollten, ob es auf dem gegenüberliegenden Campground Platz gäbe. Dann verabschiedeten wir uns und fuhren zum Native Campground, wo wir im Frühling schon einmal waren. Wir erhielten einen Platz und fuhren noch rasch zum Walmart, um Brot und ein paar andere Lebensmittel einzukaufen.
Als wir wieder zurückkamen und ich den Wagen anschloss, schaute mich ein Mann komisch an und fragte, ob wir aus dem Aargau kämen.  Als ich es bestätigte, stellte er sich vor, er heiße Roberto und komme aus Baden. Dann kam sein Kollege Roland. Er kam aus Ennetbaden und wohnt an der Grendelstraße in der Nähe meines Onkels.
Nach unserem (Resten-)Nachtessen schauten wir die Nachrichten und einen Krimi. Dann ging es ins Bett.
Campground Daten:
Preis ;      68$  
Leistung: 30A Elektro / Wasser / Server
18.09.2026 Freitag
Campbell River - Port McNeill    210 km

Wie gewohnt stand Doris um 07:30 Uhr auf und ging mit Queeny spazieren. Ich erledigte unterdessen meine Arbeit und begann, die Stützen raufzufahren, als Doris zurückkam.
Ich leerte noch das Grauwasser und die Kassette. Bevor wir abfuhren, verabschiedete ich mich noch von Roland und Roberto. Sie fahren noch nach Tofino und dann weiter nach Calgary. Um 9:45 Uhr fuhren wir vom Campingplatz los. Zunächst musste getankt werden (2,73 $/Liter Diesel). Dann fuhren wir Richtung Port McNeil/Port Hardy los.
Wir kamen gut voran, machten zweimal eine kleine Pause und kamen um 15:00 Uhr am Cluxewe Resort an. Wir hatten jedoch wenig Hoffnung, einen Platz zu finden, da der Campingplatz sehr gut besucht war. Aber Doris hatte Glück: Der Platz, den wir letzten Herbst hatten (Nr. 81), war frei.
Wir stellten unser Fahrzeug auf den Platz und Doris ging zahlen. Als sie nach langer Zeit immer noch nicht zurückkam, ging ich ihr entgegen. Da stand sie und diskutierte mit einer Frau. Sie war eine gebürtige Holländerin, die im Berner Oberland lebte, und sie waren auf dem Platz neben uns.
Als wir ankamen, war das Wetter leider etwas bedeckt, aber es wurde stündlich besser. Hier am Nordende von Van-Island sind die Temperaturen 3 bis 5 Grad tiefer. Es waren nur noch knapp 15 Grad. Gegen Abend wurde es kühler, besonders, wenn man nicht mehr in der Sonne war.
Endlich durften wir wieder ein Feuer machen. Ich zündete es an und wir grillierten Maiskolben, Plätzli und Bratwürste. Dazu gab es Bohnen.
Nach dem Essen setzten wir uns ans Feuer und genossen den Abend.  Da es kühler wurde, holte ich meine Felljacke und Doris die Militärdecke, sodass es draußen beim Feuer schön warm war, etwas später kamen für eine Stunde noch unsere Nachbarn Ingrid und Marco dazu. Als das Holz heruntergebrannt war, gingen wir in den Wagen. Doris wusch das Geschirr ab und ich schrieb meinen Tagesbericht. Danach schauten wir noch einen Krimi und gingen dann ins Bett.
Campground Daten:
Preis ;      -45$  
Leistung: 30A Elektro / Wasser / Server
19.09.2026 Samstag
Port McNeill
Heute Morgen ging Doris mit Queeny in den „Dog Park”. Als sie zurückkam, war Queeny auf der „Schnauze”.
Dann frühstückten wir und fuhren nach Port McNeill, wo heute von 10:00 bis 13:00 Uhr Farmer Market war.
Der war aber ziemlich klein, es gab nur sechs bis sieben Anbieter, sodass wir schnell alles angeschaut hatten. Danach gingen wir in den IBA, um einige Lebensmittel einzukaufen. Unter anderem kauften wir vier Steaks und meine Trockenwürstchen, die wir hier letztes Jahr kennengelernt hatten. Danach schauten wir uns noch die anderen Geschäfte an und landeten schließlich im General Store, wo ich noch eine neue Grillbürste und Holzanzünder kaufte.
Dann fuhren wir zurück zum Campground, wo Doris zuerst mit Queeny spazieren ging. Ich aß etwas und nach dem ganzen Stress musste ich einen Mittagschlaf machen.
Frisch gestärkt widmete ich mich meinem Problem mit dem Fenster. Die Rollos funktionierten nicht mehr richtig und gewisse Teile hatten sich aus der Halterung geschoben. Das hieß, ich musste zuerst die Paneele demontieren, was ohne Anleitung nicht so einfach war. Aber auch das gelang. Da hinter der dünnen Holzwand alles nur Schaumteile waren und zwei von den vier Halteschrauben gar nicht hielten, muss ich sie später irgendwie reparieren. Dann war ich beim Fenster, demontierte es und nahm es nach draussen auf den Sitzbank und versuchte das Prinzip zu erkennen. Es dauerte fast zwei Stunden, bis ich den Trick erkannte, wie es funktionierte und ich es wieder brauchen konnte.
Dann wurde alles wieder montiert und ich versuchte, die zwei defekten Halterungspunkte zu reparieren. Ich musste jedoch einsehen, dass ich das verschieben musste, weil ich die richtigen Unterlegscheiben leider nicht hatte. Also befestigten ich alles wieder provisorisch und Versorgte das Werkzeug. Anschliessend  machte ich draussen Feuer, sodass wir unser Abendessen auf dem Grill zubereiten konnten.
Nach dem Essen ging ich duschen und Doris setzte sich noch etwas vor das Feuer. Als ich zurückkam, setzte ich mich dazu und wir genossen noch eine halbe Stunde die Nacht draußen. Dann ging Doris abwaschen und ich versorgte die zwei Stühle, die Decke und das restliche Material. Danach ging auch ich rein.
Um 22:00 Uhr hätten wir unseren wöchentlichen Video-Call mit Marc und Lenny, aber als keine WhatsApp kam gingen wir ins Bett.
Campground Daten:
Preis ;      -45$  
Leistung: 30A Elektro / Wasser / Server
20.09.2026 Sonntag
Port McNeill

Heute ist Doris etwas später aufgestanden und mit Queeny zum Dog Park gegangen. Hier gibt es fast keine Bären, dafür aber Wölfe.
Als sie zurückkam, frühstückten wir draußen auf der Bank.  Heute erfuhren wir, dass Marc gestern auf einer Hochzeit war und deshalb gestern Abend kein Videoanruf stattfand.
Es war etwas kühl und die Sonne war bedeckt. Ich stellte fest, dass wir keinen Strom hatten und somit auch kein Wasser einfüllen konnten, da alles über Pumpen lief. Das war uns nicht mitgeteilt worden. Dann kamen unsere Nachbarn Ingrid und Marco, um sich zu verabschieden. Sie fuhren heute nach Telegraph Cove, wo sie für morgen eine Tour gebucht hatten.
Wir saßen noch etwas draußen, bis es zu kühl wurde, und gingen dann ins Auto. Dann riefen Frank und Corinna an und wir unterhielten uns eine Weile. Nach dem Gespräch ging Doris mit Queeny spazieren und ich wollte etwas lesen, schlief aber ein.
Gegen 14:30 Uhr wachte ich auf. Wir machten einen Strandspaziergang und schauten den Fischern beim Angeln zu. Es war nach 16:00 Uhr, als wir zurückkamen. Wir setzten uns draußen hin (unterdessen schien die Sonne wieder stärker). Dann legten wir alle Leitungen (Wasser und Abwasser), sodass wir, wenn der Strom wieder käme, alles füllen könnten. Um 17:00 Uhr machte ich Feuer und eine Stunde später grillierten wir die beiden übrig gebliebenen Steaks. Dazu gab es Gemüse und Maissalat.
Nach dem Essen setzten wir uns noch zum Feuer. Wir verbrannten das letzte Holz und lasen vor dem Feuer. Um 19:20 Uhr kam der Strom wieder und ich konnte damit beginnen, das Wasser aufzufüllen.
Als das Holz heruntergebrannt war, gingen wir ins Fahrzeug. Doris duschte und ich schrieb noch etwas für die Homepage.
Danach schauten wir noch die Tagesschau und einen Krimi, bevor wir ins Bett gingen.
Campground Daten:
Preis ;      -45$  
Leistung: 30A Elektro / Wasser / Server
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