Reiseblog
UsCan 2025+
Woche 24
17.08.2026 - 23.08.2026
17.08.2026 Montag
Reid Lake Territorial Park
Reid Lake Territorial Park
Am Morgen ging Doris wie gewohnt mit Queeny spazieren, war aber nach kurzer Zeit wieder da, da es keinen Hundepark gibt und auf dem Grünplatz schon Kinder waren. Als sie zurückkam, war ich noch im Bett, sodass sie sich draussen noch etwas warten mussten. (Telefonat mit unserer Tochter Rebi.) Als ich den Boden gereinigt hatte, bekam Queeny ihr Futter. Danach frühstückten wir und während Doris abwusch, setzte ich eine Idee um, wie ich den verlorenen Ausgussdeckel der Kassette temporär ersetzen konnte.
Als Doris mit dem Abwasch fertig war, gingen wir duschen. Das Duschhaus lag ca.600 m beim Eingang des Campgrounds, entfernt. Da wir Queeny mitnahmen, duschten wir gestaffelt. Ich duschte zuerst und währenddessen verlängerte Doris um einen weiteren Tag. Dann übernahm ich Queeny und Doris ging duschen und Haare waschen.
Als sie fertig war, gingen wir wieder zum Wagen rauf und ich machte an meinem Ersatzdeckel weiter. Währenddessen strickte Doris weiter an ihrem Pullover.
Am Nachmittag unternahmen wir einen Spaziergang über den Campingplatz. Um 17:00 Uhr feuerte ich den Grill an. Bis die Holzscheite genug verbrannt waren, vergingen 90 Minuten. Dann legten wir zwei Kotteletts und die restlichen Maiskolben auf den Grill. Als wir gegessen hatten, riefen Moni und Klaus an. Sie waren nun schon ein gutes Stück weitergefahren und werden die nächsten zwei Tage die 1000 km bis in die Nähe von Calgary fahren. Sie gaben uns noch einen Tipp bezüglich des Wäschewaschens in Yellowknife, den wir gerne annahmen.
Nach dem Telefonat löschten wir das Feuer, versorgten die zwei Stühle wieder in der „Garage” und gingen dann rein. Wir sahen noch die Nachrichten und 10vor10, dann wollten wir ins Bett. Doris ging nochmals nachschauen ob wir eine Aurora sehen können und kam nicht mehr zurück!! Was sich am Himmel abspielte war etwas anderes als das was wir vor 4 Tagen gesehen hatten. Eine halbe Stunde später ging es ins Bett.
18.08.2026 Dienstag
Reid Lake Territorial Park
Das Wetter war heute Morgen so gut, dass wir noch einen Tag angehängt haben. Doris ging mit Queeny auf den Spielplatz und kam mit einem müden Hund zurück. Nach dem Frühstück gingen Doris und Queeny zum Campground-Shop und verlängerten um einen weiteren Tag.
Ich hatte noch einige Sachen zu reparieren. Als ich damit fertig war, fuhr ich mit dem Wagen zum Dumpen, damit die Frontbatterie wieder etwas geladen wurde.
Doris machte ihren Pullover fertig und es ging weiter mit arbeiten an den "Bändeli". Um 14 Uhr holte sie uns zwei der letzten „Stengeli”-Glacé vom Shop. Ich machte die Rechnungen fertig, da wir morgen den Starlink-Account nach Kanada wechseln müssen. Wenn etwas schiefgeht, werden die Rechnungen wenigstens Ende nächste Woche bezahlt.
Um 17:30 Uhr machte ich das Feuer bereit und eine Stunde später konnten wir die Bratwürste auf den Grill legen. Dazu gab es Bohnen mit Sauce.
Nach dem Abendessen begann es leicht zu regnen, sodass wir die Stühle und Doris' Bastelmaterial ins Auto verfrachteten. Danach schauten wir noch die Tagesschau und 10vor10. Nach einem Spiel gingen wir heute früh ins Bett.
19.08.2026 Mittwoch
Reid Lake Territorial Park- Yellowknife - Fort Providence 395 km
Nach dem Spaziergang von Doris und Queeny fuhren wir am Reid Lake los. Die Frontbatterie unseres MB Sprinters war wieder einmal bei 11,9 Volt und der Motor ist stellte zweimal ab, weil der Alternator zu wenig Spannung nachliefern konnte. Also mussten wir mit höherer Drehzahl fahren, bis es wieder funktionierte. Dann war alles wieder in Ordnung.
Um 10:15 Uhr kamen wir beim Waschsalon (Artic Laundromat) in Yellowknife an und Doris begann zu waschen. Währenddessen musste ich meinen Starlink-Account von der Schweiz nach Kanada verschieben. Der Ablauf ist sehr kompliziert und schlecht beschrieben. Ich habe mir eine kurze Beschreibung gemacht.
Um 12.15 Uhr hatten wir unseren wöchentlichen Video-Call mit Frank und Corinna (Oh). Um 14:00 Uhr beendeten wir das Gespräch. Danach gingen wir bei Walmart einkaufen, erhielten dort aber keine Milch. Als das erledigt war, sind wir zum Wassertanken gefahren und anschließend in den Co-op, um Milch zu kaufen und zu tanken.. Um 15:00 Uhr waren wir soweit fertig und konnten losfahren. Wir legten zweimal eine kleine Pause ein und kamen um 18:15 Uhr in Fort Providence an. Unser letzter Platz von vor einer Woche war frei. Wir reservierten ihn und fuhren noch ins dazugehörige Dörfchen. Es war kein wirkliches Highlight und so waren wir um 18:45 Uhr schon wieder auf dem Campground zurück. Während ich den Wagen anschloss, ging Doris duschen; ich war anschließend dran. Danach gab es eine Suppe zum Abendessen.
Wir hatten noch einen Videoanruf mit Rolf & Martina (es ging auch um Starlink!!) und Yellowknife. Danach musste ich noch etwas schreiben und dann gingen wir ins Bett.
20.08.2026 Donnerstag
Fort Providence - Hay River 202 km
Wie gewohnt ging Doris und Queeny aus dem Haus ( Hymer). Ich machte noch den Wagen bereit und ging dann noch mit meiner Haarschneide Maschine meine Haare und Bart trimmen. Als ich zurückkam war Doris mit Hanni Obrist (unserer 95 jährigen Nachbarin in Ennetbaden) am tefon.
Um 09.30h fuhren wir in Fort Proverence Territorial Parc ab und bei der Tankstelle vor der Brücke , machten wir einen Stop und füllten unseren Dieseltank voll. Dann über die Brücke und nach 60 km bogen wir ab Richtung Edmonton. Auf dieser Strecke fuhren wir weiter und hielten zweimal an. Das erste mal machten wir auf einer Rest Area eine kleine Mittagspause und 30 km später Besuchten wir den Lady Eveline Falls. Der McKenzie River wurde irgenwie , einfach abeschnitten und ging 17 m tiefer weiter. Niagara Fall im kleinen. Kurz darauf fing es an mit den Spuren des grossen Waldbrandes. Uns wurde gesagt das in Kay River alles verbrannt sei, aber im Internet habe ich nichts drüber gelesen. Bei dem Dorf Enterprise hat vermutlich alles gebrannt, auch die Benzin Stationen waren alle Neu und auch gewisse Häuser.
Wir bogen in Enterprise ab und furen Richtung Hay River, ca. 20 km entfernt.
Es besserte sich erst 3-4 km vor Hay River, da war es plötzlich nicht mehr verbrannt sondern Grün. Kaum warst du im Dorf sah man nicht mehr von Bränden. Der Hay River Terittorial Park was am Ende des Städtchen. Sie hatten vermutlich mal eine Grossen Hafen, aber diverse grosse Kutter waren am Land und Rosteten vor sich hin. Nicht wirklich ein schönes Bild.
Wir bogen in Enterprise ab und furen Richtung Hay River, ca. 20 km entfernt.
Es besserte sich erst 3-4 km vor Hay River, da war es plötzlich nicht mehr verbrannt sondern Grün. Kaum warst du im Dorf sah man nicht mehr von Bränden. Der Hay River Terittorial Park was am Ende des Städtchen. Sie hatten vermutlich mal eine Grossen Hafen, aber diverse grosse Kutter waren am Land und Rosteten vor sich hin. Nicht wirklich ein schönes Bild.
Wir fanden den Provincial Park problemlos. er war auch sehr gut Besucht ( War vermutlich wieder mal ein Bank Holiday - verlängertes Wochenende) und 90% der Leute waren von Alberta. Da die Grenze von Alberta/ NWT ziemlich nahe lag (ca.150km).
Wir fanden für eine Nacht noch ein sehr schönen Platz.
Aber ich hatte wieder mal ein kleines Technisches Problem . Unser Wifi Router hat schlapp gemacht, Wir hatten die ganze fahrt probleme mit dem Wifi und in Enterprise hat es sich ganz verabschiedet. Versuchte während Stunden das zu motivieren, aber da war nichts zu machen.
Aber ich hatte wieder mal ein kleines Technisches Problem . Unser Wifi Router hat schlapp gemacht, Wir hatten die ganze fahrt probleme mit dem Wifi und in Enterprise hat es sich ganz verabschiedet. Versuchte während Stunden das zu motivieren, aber da war nichts zu machen.
So musste ich bei Amazon eines bestellen und erden es am nächten Donnerstag in Fort St. John in BC abholen.
Zum Nachessen gab es Cinque Pi und etwas Salat. Dann gingen wir mit Queeny noch durch den Campground und dann setzten wir uns noch etas an den Tisch. Doris fing wieder an zu Stricken und ich Schrieb.
Dann ging es ins Bett.
Zum Nachessen gab es Cinque Pi und etwas Salat. Dann gingen wir mit Queeny noch durch den Campground und dann setzten wir uns noch etas an den Tisch. Doris fing wieder an zu Stricken und ich Schrieb.
Dann ging es ins Bett.
21.08.2026 Freitag
Hay River - Enterprise (Twin Falls Territorial Park) 43 km
Nach dem Spaziergang von Queeny mit Doris fuhren wir um 9:15 Uhr in Hay River (Vale Island) los und hielten zuerst im Hafen von Hay River, in dem einige Schlepper vor sich hin rosten. Auch das große Öllager ist über die Bahn angebunden, aber die Bahnstrecke ist etwas weiter vorne gesperrt. Gestern sahen wir bei der Anfahrt zwei Tankzüge, die dort standen und rosteten. Das hat vielleicht auch mit dem riesigen Waldbrand vom August 2023 zu tun.
Danach fuhren wir zum Flughafen, wo einige ältere Maschinen (DC3/DC4 etc.) als Air Tanker (Flugzeuge zum Löschen von Waldbränden) von der Fluggesellschaft Buffalo Airways stationiert waren.
Danach fuhren wir ins Zentrum, tankten und suchten einen günstigen Router, den wir in einem Technik-Shop fanden. Anschließend gingen wir noch in den North-Markt, den wir im letzten Jahr auch in Inuvik gesehen hatten, und kauften noch einige Lebensmittel ein.
Dann fuhren wir aus Hay River heraus und sahen eine Straße mit dem Namen "Paradise Road", die zum Mackenzie River hinunterführte. In der verbrannten Gegend schien sie wie eine grüne Oase. Dort sah man alte Treibhäuser, aber da funktionierte nichts mehr.
Danach fuhren wir weiter nach Enterprise, durch das wir durchfuhren. Nach weiteren 15 km kamen wir zum Twin Falls Territorial Park, in dem wir zuerst zum Day-Use-Park fuhren und uns den Louise-Fall anschauten.
Danach fuhren wir zum Park Office und konnten einen super Platz (B4) sichern. Für den zweiten Tag mussten wir jedoch nach B6 wechseln.
Doris hat am Nachmittag etwas gehäkelt und ich (nach einem kleinen Schläfchen) konnte wenigstens den Router in Betrieb nehmen, sodass Laptop und Fernseher liefen. WLAN kommt morgen dran.
Zum Abendessen grillten wir und assen die Teigwaren von gestern dazu. Nach dem Essen machten wir noch einen Spaziergang durch den Park. Als es dunkel wurde, kamen die Moskitos zurück, also gingen wir ins Auto. Wir schauten noch die Tagesschau und dann gingen wir ins Bett.
22.08.2026 Samstag
Enterprise (Twin Falls Territorial Park)
Heute Morgen war alles etwas ruhiger. Doris ist mit Queeny etwas spazieren gegangen und hat mit ihr gespielt. Als sie zurückkam, frühstückten wir. Nachdem unser Nachbar im B6 gegangen war, verschoben wir unseren Wagen auf den neuen Stellplatz. B4 war über das Wochenende leider nicht verfügbar.
Unser Vorgänger hat uns sogar noch etwas Holz dagelassen. Wir packten unsere Stühle aus und versteckten unser Holz und das Gratis-Holz hinter der Bank.
Für heute war vorgesehen, dass wir uns die Alexandra Falls anschauen. Beim Rausfahren buchten wir noch einen Tag länger (Abfahrt am Montagmorgen) und dann verließen wir den Campground und fuhren ca. drei Kilometer weiter zum zweiten Wasserfall.
Vieles war wegen Boden-Erosion gesperrt, aber man konnte mit der Treppe zum Wasserfall hinuntergehen. (Auf eigenes Risiko!). Der Wasserfall hat „nur” 15 m Gefälle. So nah kommt man nirgends an einen Wasserfall. Dann schauten wir uns oben in Richtung der Plattformen um, aber das meiste war gesperrt.
Nach einer kurzen Pause fuhren wir zurück und besichtigten den „Gruppen“-Campground des Twin Falls Er war abgeschlossen, aber darin zu spazieren war nicht untersagt. Ziemlich alle Bäume waren vom Feuer im Jahr 2023 geschädigt. Das Besondere war, dass der untere Teil des Stammes stärker verbrannt war als der obere Teil in zwei Metern Höhe. Also muss der Wind die Feuerwalze über den Boden gedrückt haben. Die lebensnotwendige Rinde war überall verbrannt, aber das Holz ist noch brauchbar. Es liegt jedoch in so riesigen Mengen, dass man nichts damit anfangen kann.
Danach fuhren wir zurück nach Enterprise und schauten uns dort um. Wir entdeckten eine ehemalige Tankstelle mit Café, von der außer Metallschrott nur noch die Reklamen Tafeln standen.
Um circa 14:30Uhr waren wir zurück und ich begann das neue WLAN umzuprogrammieren und Doris arbeitete an ihren "Armbändeli".
Um 17:30 Uhr machte ich Feuer und um 18:45 Uhr konnten wir endlich unsere Angus-Burger grillen. Dazu gab es „Gschwelti” und Tomaten und Gurken. Nach dem Nachtessen wusch Doris ab und ging mit Quenny noch spielen. Dann setzten wir uns bei dem schönen Wetter draußen hin und spielten eine Runde Skip-Bo.
Um 23:00 Uhr rief Marc an und wir konnten mit ihm und unserem Enkel Lenny noch etwas sprechen. Dann gingen wir ins Bett.
23.08.2026 Sonntag
Enterprise (Twin Falls Territorial Park)
Diese Nacht war für mich etwas unruhig. Um 3:30 Uhr schreckte ich aus dem Schlaf und roch Rauch. Ich zog mich an, nahm die Taschenlampe und ging nachschauen. Ich sah zwar nichts, roch aber den Rauch. Jedenfalls war unsere Feuerstelle nicht der Grund. (Es ist Vorschrift, das Feuer zu löschen, wenn es nicht vollständig abgebrannt ist.) Der Rauchgeruch kam und verschwand wieder, ich konnte aber nicht herausfinden, woher er kam. Nach einer halben Stunde ging ich wieder schlafen.
Doris ging wie gewohnt mit Queeny spazieren. Als sie zurückkam, sagte sie mir, dass bei unserem Nachbarn auf Platz B4, wo wir vorher waren, die Feuerstelle von gestern Abend immer noch rauchte. So wusste ich, wer mir eine unruhige Nacht beschert hatte.
Wir frühstückten und setzten uns anschliessend nach draussen. Es war inzwischen angenehmer, da sich der Himmel aufgeklärt hatte, aber man brauchte trotzdem eine leichte Jacke.
Ich ging duschen im nahegelegenen Shower House. Mit Erstaunen stellte ich fest, dass dort sogar eine Waschmaschine und ein Trockner standen. Die Territorial Parks in den NWT sind die modernsten, die wir in Kanada bisher gefunden haben. Nachdem ich ausgiebig geduscht hatte, ging ich zum Wagen zurück. Dann ging Doris duschen und wusch sich die Haare. Währenddessen programmierte ich den neuen Router. Ich muss noch schauen, wie ich eine konstante 12-VDC-Spannungsversorgung von der 12V Batterie bauen kann.
Als Doris zurückkam, telefonierte sie noch mit ihrer Mutter, kaum war sie fertig, riefen Frank und Corinna an. Wir plauderten zwei Stunden mit ihnen. Danach machten wir uns mit den zwei übriggebliebenen Steaks von vorgestern zwei „eingeklemmte” Brote.
Doris arbeitete an ihren „Bändeli” und ich musste ein kleines Schläfchen machen. Danach suchte ich noch eine Lösung für mein 12-VDC-Problem im Internet. (In der Schweiz wäre das „Problemchen” in einem Tag gelöst gewesen, aber hier kannst du es nicht einfach bei Amazon bestellen! Selbst als Prime-Kunde dauert es sechs Tage).
Ich feuerte den Grill an und als die Glut gut war, brieten wir „real” German Bratwürste und zwei Kartoffeln. Dazu gab es „Rübli” zum Dippen.
Um 20:15 Uhr wurde es kühler und die Sonne wärmte nicht mehr. So ging Doris abwaschen, ich verstaute die Stühle und unseren Tisch und schaute, wie wir das restliche Holz unterbringen konnten. Nachdem alles verstaut war, schauten wir noch etwas Fern und gingen dann ins Bett.
Links: